Der zweite Teil unseres USA Roadtrips führte uns an den Grand Canyon, nach Las Vegas und in die Nationalparks Bryce Canony, Zion, Arches und Mesa Verde. Jede dieser Locations konnte mit atemberaubenden Landschaften aufwarten und hatte dabei ihren ganz eigenen Charakter.

Die Route

Gut 3500 Kilometer, 5 Wochen und unzählige wunderbare Momente

 Der Grand Canyon

Dass der Grand Canyon zu den Naturwundern der Erde zählt, wird einem schlagartig klar sobald man einen Blick über die steilen Klippen der bis zu 1800 Meter tiefen Schlucht wirft. Wir kamen genau rechtzeitig zum Sonnenuntergang am Grand Canyon an und konnten beobachten wie sich die Farbe unterschiedlichen Gesteinsschichten im untergehenden Sonnenlicht veränderten. Einen vergleichbaren Ausblick hatte ich zuvor noch nie gesehen.

Am nächsten Tag standen wir rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf und wanderten entlang einem wirklich schönen kleinen Pfad in die Schlucht hinab. Zum Glück sind wir früh genug gestartet, da wir noch vor Mittag wieder mit dem Aufstieg beginnen konnten und somit die Hitze noch halbwegs erträglich war.

What happens in Vegas, stays in Vegas

Naja in Vegas ist nicht wirklich viel passiert. Dank eines kleinen Klozwischenfalls wurden Simon und Bettina upgegradet und bekamen eine Suite mit einem Hammer Ausblick. Am Abend chillten wir in ihrem Zimmer und bekübelten uns in Vegasmanier.

Am nächsten Tag war es Zeit etwas Geld zu gewinnen ($ 350 am Einarmigen Banditen konnte ich einsacken) und diese bizarre und seltsame Oase inmitten einer Wüste zu erkunden. Wirklich sehenswert war das allerdings nicht und wir waren wirklich froh bald wieder weiterzufahren.

Unterwegs im Bryce Canyon

Der Bryce Canyon ist aufgrund seiner außergewöhnlichen geologischen Formationen bekannt – den sogenannten Hoodoos. Dabei handelt es sich um rote Felspyramiden, die sich über den gesamten Nationalpark verteilen.

Wie sonst auch, suchten wir uns als erstes einen schönen Campingplatz und beobachteten anschließend einen wunderschönen Sonnenuntergang mit Ausblick auf den Bryce Canyon. Am nächsten Tag machten wir eine Wanderung durch den Canyon, die uns zwischen den Hoodoos führte. Vor allem das ungewöhnliche rote Leuchten der Gesteinsformationen war beeindruckend und wirkte beinahe surreal.

Aber alleine unser Campingplatz war auch schon ein Highlight der Reise. Keine 50 Meter von unserem Stellplatz waren wir fern der Zivilisation und auf einem Hügel mit Ausblick über das Land um uns herum. Zwischen zwei Bäumen und über einem Dornenbusch spannten wir unsere Slackline und balanzierten in den Sonnenuntergang.

Zion National Park

Nicht weit entfernt vom Bryce Canyon liegt der Zion National Park. Er zeichnet sich durch sehr schöne und extrem tiefe Schluchten bzw. Canyons aus.

Wir erklimmten die Angel’s Landing, die uns eine wahrhaft spektakuläre Aussicht vom Gipfel gewährte. Am Weg hinauf, bei dem es teilweise einige hundert Meter senkrecht bergab geht, wunderten wir uns um die teilweise nur mit Flip Flops ausgerüsteten amerikanischen Touristen und konnten nur die Köpfe schütteln.

Einen der zahlreichen Canyons erkundeten wir zu Fuß und wateten dabei durch braun verfärbtes Wasser zwischen extrem hohen Steilwänden. Diese Wanderung war wirklich sehr spannend aber auch angenehm, da man sich im Wasser ständig abkühlen konnte. Der Weg zurück war sowieso super, weil wir uns einfach ins Wasser mit den Füßen voraus legten und uns den Canyon hinaustreiben ließen.

Arches National Park

Ein anderes sehr bekanntes Wahrzeichen der USA ist der Arches National Park. Jeder kennt zumindest ein Bild Delicate Arch – einer der weltweit schönsten Steinbögen. Wir wanderten zu eben diesem Arch zum Sonnenuntergang und konnten beobachten wie sich der Himmel in ein brennendes Orange verfärbte. Allerdings spielte sich vor dem Steinbogen eine Art Fotoshooting ab, da in etwa 50 – 100 Personen anwesend waren und jeder davor abgelichtet werden wollte. Dieses Schauspiel mit Blitzlichtgewitter war zum Glück bald vorbei und wir konnten den Anblick einfach nur genießen.

Mesa Verde

Der letzte Stop unseres USA Roadtrips war das Mesa Verde. Im Rahmen einer Führung stiegen wir in das Tal hinunter und besichtigten eine der in den Felsen gebauten Siedlungen.

 

Dieser Roadtrip war wirklich ein Erlebnis! Wir sahen so viele unterschiedliche Städte, Nationalparks und Landschaften, dass wir nicht mehr aus dem Staunen raus kamen. Ich kann diese Route jedem nur empfehlen! Mietet euch ein Auto und los gehts!

Über den Autor

Freeriden, Reisen und die Natur erkunden - meine Leidenschaft!

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